Demokratie virtuell – Praesidentschaftswahl bei MySpace

myspaceWie TechCrunch berichtet, darf auch bei MySpace demnaechst gewaehlt werden. Bei der schieren Anzahl von MySpace-Usern durchaus eine spannende Sache: „MySpace has more registered members than the population of Mexico. If it was a country it would be the 11th largest in the world.“ Fuer die Kandidaten also durchaus Anlass, das ganze nicht nur als Marketinggag der MySpace-Betreiber zu verbuchen.

Viel spannender waere aber zum Beispiel die Anwendung demokratischer Prinzipien auf virtuelle Welten wie SecondLife, zumal gerade dort Fragen der gesetzlichen Regulierung immer praesenter werden und wohl nur sinnvoll durch demokratisch gewaehlte Instanzen beantwortet werden koennen. Und noch viel spannender waere, wenn sich demokratische Organisationsformen und Entscheidungsprozesse, die in virtuellen Netzcommunities entstanden sind, auch langfristig in der realen, oder besser gesagt ’nichtvirtuellen‘ Welt niederschlagen wuerden. Offene und stark demokratisierte Entscheidungsprosse im Open Source-Sinne zur Beantwortung realer politischer und gesellschaftlicher Fragen. Echte Demokratie des Netzes also. Das waere fein, aber momentan muessen wir uns wohl vorerst noch mit MySpace-Praesidentschaftswahlen begnuegen…

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