Apparat – „Remixes And Things To Be Frickeled“ (Shitkatapult/MDM)

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Dass Apparat mal einer von den ganz Grossen werden wird, das haben schon seine über jeden Zweifel erhabenen Alben „Multifunktionsebene“, „Duplex“ und das jüngst erschienene „Walls“ verkündet. Dank ihrer sublimen Strahlkraft, die es schafft, zugleich extro- und introvertiert zu sein, haben Sascha RingsTracks zumindest mich von Anfang an voll und ganz für sich eingenommen. Songs, denen – obgleich frickelig abstrakt – stets eine unnahbare Grösse und zeitlose Romantik innewohnt, die sich auch vor den ganz grossen Gesten nicht scheut; ohne aber auch nur ansatzweise prätentiös zu sein. Was sonst eigentlich nur Ausnahmeacts wie Radiohead gelingt. Mit denen ist Apparat, nicht zuletzt seit dem grossartigen „Arcadia“, aber eh vollends auf Augenhöhe. Aber auch seine Remixe, nun versammelt auf Remixes And Things To Be Frickeled, waren stets Zeuge echter Grösse. Während CD 1 Apparats Bearbeitungen von Tracks von u.a. Swayzak, Nathan Fake oder Lusine vereint, versammelt CD 2 im Gegenzug diverse Remixe von Apparat-Tracks, veredelt von Thomas Fehlmann, Anders Ilar oder Monolake. Tolle Zusammenstellung, angefangen von Apparats wunderbar groovendem Remix von Francesco Tristanos „Strings of Life“-Hommage über den funkelnden Wavepop von Telefon Tel Aviv’s „Arcadia“-Bearbeitung bis zu Raz Ohara’s Acapella-Schmonzversion von „Holdon“. SD

(aus Groove No. 111)

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