Nôze – „Body Language Vol 11“ (Get Physical)

Nôze alias Nicolas Sfintescu and Ezéchiel Pailhes sind ganz sicher keine Kinder von Traurigkeit und haben sich mit einer Kombination aus DJ/Produzenten-Skills und einem leichten Hang zu humoresken Referenzen ihren Ruf als Rampensäue erspielt. Als solche sind sie auch mehr als naheliegende Kandidaten für die Body Language Reihe auf Get Physical, geht es hier doch vor allem erstmal um „Gude Laune“ mit Stil, sprich handwerklich unantastbare Tanzbodenfunktionalität mit Spassfaktor, jenseits dröger Techno-Theorie oder puristischer Manifeste. Wie der Name schon sagt, die Hüfte muss wackeln. Und das tut sie auch bei der 11. Ausgabe ausnahmslos gut. Nôze’ Mix strömt eine physische, Clap-getragene Zielstrebigkeit aus, der man sich schwer entziehen kann. Das groovet mal elegant (wie z.B. bei JC Freaks‘ „Dub Praise“), hat gelegentlich Mitsingqualitäten (Oliver Koltezki & Fran „Arrow and Bow“, Ruede Hagelstein „Embezzle Me“ im Tiefschwarz Remix, Dixie Yure „By Defection“) und hat natürlich auch den ein oder anderen Schenkelklopfer im Gepäck, wie Lumps „Feeling“ inklusive Saloon-igem Piano und drängelnden Vocals, oder auch die Cowbell-Hymne „A Drumstick and A Light Future“ von Ferrer/Sydenham. Feiner Mix, der genau das erfüllt was er verspricht und dabei niemandem weh tut. SD

(aus Groove No. 136)

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