Weval – „Weval“ (Kompakt)

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Weval sind die beiden Niederländer Harm Coolen und Merijn Scholte Albers, die man bisher von zwei wunderbar poppigen EPs auf Kompakt kennen könnte. Für ihr Debüt-Album haben sie sich in einem einsamen Keller eingeschlossen und sind mit zwölf nostalgisch melodieverliebten und äußerst catchy klingenden Songs wieder herausgekommen, die in ihrer swingenden Mischung aus Song.orientierter Elektronika mit sehnsüchtigen Vocals, elektronischer Kammermusik, verspielter Funkyness und warmen charmant leiernden Synths sofort Erinnerungen an Caribou wecken. Ähnlich anschlussfähig, ideenreich und leichtfüßig geht es auf dem schlicht Weval betitelten Album zur Sache, das so unbeschwert und melodieverliebt daherkommt, dass man es sofort ins Herz schließt. Das hat durchaus auch gelegentlich Dancefloor-Appeal und vor allem reichlich Potential für Konsens-Hits, wie z.B. die wunderbaren „Ways to go“, „Years To Build“ oder das breitbeinig bratzende „I Don’t Need It“. Weval ist ein Debütalbum, das hoffentlich eine breite Hörerschaft für sich begeistern wird, nicht zuletzt Lust auf die Live-Gigs der beiden macht, und vor allem, wesentlich reifer und in sich ruhend klingt, als man das nach nur drei EPs erwartet hätte. SD

(aus Groove No. 160)

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